Mythos Florenz. Handschrift einer Stadt

Zur visuellen Kommunikation und städtischen Historiografie im Zentrum der Frühen Neuzeit

Christoph Maria Bertsch

49,00 €

Florenz war 300 Jahre lang das künstlerische und wirtschaftliche Zentrum der Frühen Neuzeit. Das Buch verfolgt den Mythos dieser reichen und mächtigen Stadt, der bereits von zeitgenössischen Chronisten und Literaten geschaffen wurde und bis heute die Rezeption beeinflusst. Texte von Leonardo Bruni, Luca Landucci, Vespasiano da Bisticci und Poggio Bracciolini begleiten diese Annäherung an Kunst, Geschichte und Philosophie. Ein Bildteil mit über hundert Farbabbildungen vermittelt ebenfalls eine Erzählung dieser Epoche und ermöglicht unterschiedliche Lesearten von Ideen, Konzepten und historischen Zusammenhängen. Einflussreiche Persönlichkeiten werden in Kurzporträts vorgestellt, darunter auch zahlreiche Frauen. Das Spannungsverhältnis zwischen Gemeinwohl und Machterhalt der Familie Medici durchzieht die Bilder der Kunstschaffenden ebenso wie die Skulpturen und Platzgestaltungen. So entwickelt das Buch neben der kunstgeschichtlichen Perspektive zugleich eine Alltagsgeschichte einer Stadt, die Kriege, Pestausbrüche, Hungersnöte und soziale Umbrüche überlebte.

ISBN
978-3-7861-2947-9
Verlag
Gebr. Mann Verlag
Sprache
Deutsch
Erscheinungstermin
August 2026
Format
Hardcover
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